Die Familie hinter dem Abend
Die Familie Gundolf seit 1967
Wer die Familie Gundolf ist – von einer Dorfkapelle 1773 bis zum Alpensaal in Innsbruck – in der eigenen Chronologie der Familie und mit ihren eigenen Angaben.
Wählen Sie einen Abend in Innsbruck ↗Eine Chronologie in den eigenen Worten der Familie
Alles in diesem Leitfaden zur Geschichte der Familie stammt von den eigenen Seiten der Familie und vom Tourismusverband Innsbruck und sollte auch so gelesen werden. Die Chronologie der Familie beginnt 1773, als nach ihren Angaben der Bergbauer und Musiker Franz Gundolf in Häselgehr im Lechtal die erste Dorfblaskapelle gründete. Sie berichtet, sein Enkel Franz Paulo Gundolf sei 1869 geboren worden, habe seine eigene Zither gebaut und abends in einem Innsbrucker Gasthaus gesungen und gespielt. Die Chronologie stellt die Familie als über viele Generationen hinweg musikalisch dar, bevor die Bühnenshow begann.
Kurt Gundolf und die Glocken
Die Chronik besagt, dass Franz Paulos Sohn Kurt im Jahr 1905 geboren wurde und dass Franz Paulo und seine Frau Rudolfine acht Kinder hatten, die alle mehrere Instrumente spielen konnten. Kurt wurde Glockengießer, wobei ihm sein musikalisches Gehör beim Stimmen der Glocken half, und 25 Jahre lang war er Solist am Flügelhorn bei der Innsbrucker Stadtmusikkapelle, der Wiltener Stadtkapelle. Im Jahr 1950, so heißt es, gründeten Kurt und seine Brüder Otto, Erich und Oskar die Gundolf-Band. Die Familie beschreibt den gesamten Haushalt als musikalisch, wobei alle acht Kinder zahlreiche Instrumente spielen und bei Shows und Festivals sowie zu Hause auftreten konnten.
1967: die Alpenbühne
Die Familie berichtet, dass Kurts Söhne Franz, Konrad und Ernst 1967 die heutige Alpenbühne Geschwister Gundolf gründeten und dass sie gemeinsam mit ihrem Vater und den Schwestern Fini und Edith als Familienensemble im historischen Stiftskeller in Innsbruck auftraten. Sowohl die Ticketseite als auch das Tourismusbüro von Innsbruck datieren die Abende auf das Jahr 1967. Die Familie erzählt, dass die Gruppe mit erstklassigen Sängern, Musikern und Tänzern wuchs und an vielen Orten der Stadt auftrat.
Bereisung seit 1971
Laut der Familie führten Einladungen aus dem Jahr 1971 die Familie Gundolf ins Ausland, mit Tourneen durch Deutschland, die Schweiz, Italien, Frankreich, Holland, Schweden und Dänemark, gefolgt von Reisen nach Südafrika, in die Vereinigten Staaten, nach Kanada, in die UdSSR, nach Ägypten, Japan und Korea. Zudem sei die Familie in vielen Ländern im Radio und Fernsehen aufgetreten, weshalb sie sich selbst als musikalische Botschafter von Innsbruck und Tirol bezeichne – eine Formulierung, die auch auf der Ticketseite wiederholt werde. Die Chronologie liste die Städte auf, in denen sie gespielt habe, von Kapstadt und Kairo bis New York, Tokio und Seoul.
Was die Familie über ihren Ruf sagt
Die Chronik der Familie besagt, dass das Institut für traditionelle Volksmusik in Innsbruck im Jahr 1985 ihre Tiroler Abende als traditionsgetreu bestätigte und das Programm als kulturell wertvoll einstufte und dass Ernst Gundolf im Jahr 2007 im Namen der Familie eine goldene Medaille für besondere Verdienste vom Tourismusverband Innsbruck erhielt. Dies sind die eigenen Aussagen der Familie, daher sind sie als Behauptungen der Familie und nicht als unabhängiges Urteil zu verstehen.
Vom Stiftskeller zum Alpensaal
Die Chronologie besagt, dass die Familie 1989 das Lokal Sandwirt am Inn in Innsbruck errichtete, das Restaurant 2018 verkaufte und nach einer Übergangszeit im ehemaligen Ausstellungssaal der Messe Innsbruck ein neues Zuhause fand. Die Tiroler Abende sollten demnach ab der Sommersaison 2020 im neuen Alpensaal stattfinden, und auf der Seite der Familie heißt es heute, dass sie ausschließlich dort auftritt. Fotografien der Familie auf Wikimedia Commons aus dem Jahr 2015 zeigen sie daher vor diesem Umzug.
Die dritte Generation
Die Familie erklärt, dass sie 2017 das 50-jährige Bestehen der Alpenbühne Geschwister Gundolf gefeiert hat, wobei die musikalische Tradition in dritter Generation als Familienbetrieb weitergeführt wird. Ein Rezensent auf der Ticketseite bemerkte die Generationen auf der Bühne, und die Familie betont, dass sie ein Stück Volkskultur bewahrt. Das Programm selbst ist der beste Beweis dafür, was das in der Praxis bedeutet, und der Leitfaden zum Tiroler Abend beschreibt ihn Stück für Stück.
Als Nächstes lesen: Tiroler Abend in Innsbruck
Häufig gestellte Fragen
Seit wann veranstaltet die Familie Tiroler Abende?
Seit 1967, so die Familie, die Ticketseite und das Tourismusbüro Innsbruck. Die Familie datiert die Gründung ihrer Alpenbühne auf dieses Jahr.
Wo trat die Familie vor dem Alpensaal auf?
Die Chronik der Familie nennt den Stiftskeller ab 1967 und den 1989 errichteten Sandwirt am Inn. Den Umzug in den Alpensaal datiert sie auf die Sommersaison 2020.
Quellen